Feuchte in Gebäuden – ein globales Thema mit hoher Relevanz

Zunehmend gewinnt das Thema »Feuchtemanagement in Gebäuden« an Bedeutung, da die Feuchteprobleme in Gebäuden nicht allein den Altbau, sondern auch den energieeffizienten Neubau betreffen. Allein in Deutschland treten in über 12 Prozent aller Haushalte Feuchtigkeitsschäden auf. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik, bietet Lösungen und Planungssoftware an und bringt seine Erfahrungen und Kompetenzen in Gremien und Organisationen wie beispielsweise auch ASHRAE (American Society of Heating, Refrigerating, and Air-Conditioning Engineers) ein. Im neuen Handbuch der Organisation entstand nun unter Mitwirkung der Fraunhofer-Experten ein eigenes Kapitel zu diesem Thema. Contine reading

Schimmel oder Feuchteschäden? Unsicher bei Planung oder Sanierung? Wir rechnen in Ihrem Auftrag!

Die Mitglieder des WUFI® Teams führen in Ihrem Auftrag hygrothermische Untersuchungen an Bauteilen und Anschlussdetails durch und bewerten diese. Egal ob es um die feuchtetechnische Bewertung von Konstruktionen in der Planungsphase geht, um die Überprüfung und Optimierung neuer Bauweisen, z.B. für extreme Klima- und Nutzungsbedingungen oder um die Analyse der Ursache nach Auftritt eines Schadens – Sie können sich gerne unter gutachten@wufi.de an uns wenden.

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Release WUFI® Pro 6.1

WUFI® Pro ist nun in der Version 6.1 erhältlich.

Nutzer von WUFI® Pro 6.0 können das Update kostenfrei herunterladen. Sie können hierzu den Link verwenden, den Sie beim Kauf von WUFI® Pro 6.0 erhalten haben und bekommen diesen auch in Ihrem Konto im Webshop unter „Meine Aufträge“ angezeigt.

Bei Neukauf erhalten Sie ab sofort direkt die Version WUFI® Pro 6.1. Contine reading

WUFI® Bio – Beurteilung des Schimmelpilzwachstumsrisikos

WUFI Bio LogoIn bewohnten Gebäuden kann es an gefährdeten Stellen unter den jeweils vorliegenden hygrothermischen Randbedingungen (Temperatur, Feuchte) zu Schimmelpilzwachstum kommen. Neben den ästhetischen und hygienischen Beeinträchtigungen bedeutet dies für die Bewohner aufgrund der Produktion und Verbreitung von Schadstoffen durch den Schimmelpilz eine potentielle Gesundheitsgefährdung. Um Pilzwachstum zu vermeiden, gilt es deshalb eine Verhinderungsstrategie zu entwickeln, die zum einen die Wachstumsvoraussetzungen für Schimmelpilze berücksichtigt und zum anderen die realen instationären Randbedingungen. Die wesentlichen Einflussgrößen sind dabei die Temperatur, die Feuchte und das Substrat.

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WUFI® Corr- Beurteilung des Korrosionsrisikos

Schäden an Gebäuden sind häufig auch auf Korrosion von metallischen Befestigungsmitteln und Bewehrungen zurückzuführen. Wenn eine Metalloberfläche mit hoher Feuchte in Verbindung kommt, kann Korrosion stattfinden, außer, das Metall ist durch eine alkalische Umgebung geschützt. Korrosion kann das Metall angreifen und Oxide erzeugen, die sich ausdehnen und zur Ablösung der Deckschicht führen. Dies ist nachteilig für die Dauerhaftigkeit der Konstruktion und stellt eine Herausforderung für die Sanierung dar. Im Umgang mit historischen Gebäuden wird das Sanierungsproblem sogar noch komplizierter, da meist nicht-invasive und reversible Verfahren gefordert werden. Hier stellt die Begrenzung der Korrosionsrate durch Steuerung der Temperatur- und Feuchteverhältnisse im Bauteil oft die einzige Möglichkeit einer Lösung dar.

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Lokalklimagenerator

Der Lokalklimagenerator wurde im Rahmen des vom BMWi geförderten Forschungsprojektes „Klimamodelle“ vom Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) entwickelt. Er ermöglicht die Anpassung von Referenzklimadatensätzen auf die spezifischen lokalen Gegebenheiten, wie z.B. die Nähe zu einem Gewässer oder eine innerstädtische Lage. Ebenso ist über eine Anpassung auf die lokalen Wind- und Niederschlagsverhältnisse – also die Schlagregenbelastung – möglich, was z.B. bei innen gedämmten Bauteilen eine maßgebliche Größe darstellt. Weitere Informationen zu den verwendeten Anpassungsfunktionen können dem Abschlussbericht entnommen werden. Contine reading

WUFI® Mould Index VTT

Der Postprozessor WUFI® Mould Index VTT ist in Kooperation des finnischen Forschungsinstituts VTT mit dem Fraunhofer IBP entstanden. Hannu Viitanen und Tuomo Ojanen beschäftigen sich dort seit vielen Jahren mit den Wachstumsbedingungen von Schimmelpilzen auf Holz und anderen Baumaterialien. Das in [1,2,3] detailliert beschriebene mathematisch-empirische Modell prognostiziert das Schimmelpilzwachstum dementsprechend in Abhängigkeit vom Untergrundmaterial, der Temperatur und der relativen Feuchte und bewertet es mit dem sog. Mould Index (MI), der die Bewuchsintensität anhand einer leicht verständlichen sechsstufigen Skala angibt. Dabei wird auch berücksichtigt, dass in längeren trockenen Phasen ein Rückgang des Bewuchses zu verzeichnen ist. Die Bewertung des Schimmelpilzwachstumsrisikos nach diesem Ansatz wurde mittlerweile auch in den nordamerikanischen ASHRAE Standard 160 zur hygrothermischen Beurteilung von Bauteilen und Gebäuden aufgenommen.

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